halloooooooooooo!!!!!

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...hallu!!!

praktikum - berliner zeitung

budapest 06


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vom 16. bis zum 27. oktober darf ich in die berufswelt des journalismus schnuppern...=) will heißen, ich habe ein zweiwöchiges praktikum bei der berliner zeitung zu absolvieren..^^ und hier werde ich der öffentlichkeit groß und breit über jeden dieser 10 tage berichten......=)))


erster tag, montag der 16.10.

sooo...nun sitze ich hier, in der lokalredaktion der berliner zeitung am ersten tag meines praktikums und es gibt nichts mehr zu tun für mich...durfte heute schon an der konferenz über den lokalteil der heutigen zeitung teilnehmen, wo unter anderem beschlossen wurde, dass ich mit stephan, einem freien journalist eine konferenz der IHK (industrie - und handelskammer) über die verwaltungsreform beiwohnen werde .. da bin ich also mit stephan und donata, eine weitere schülerpraktikantin nach charlottenburg ins ludwig-erhard-haus gefahren, wo die konferenz im 7. stock im sitzungssaal: franz-von-mendelssohn abgehalten wurde. es war alles in allem ziemlich interessant, viel interessanter, als ich dachte^^ ich habe bei der IHK erfahren, dass berlin wohl meilenweit weg davon zu sein scheint,als eine attraktive, schöne stadt angesehen zu werden und dass dieses zu erreichen ihr größtes ziel sein sollte, die schönste und wichtigste stadt deutschlands werden. naja.....also ich finde berlin schon ziemlich attraktiv..=) nunja... da saßen nun schweitzer AKA präsident der IHK, jacobus AKA vorstandsvorsitzender der idealversicherung, wegner AKA bezirksstadtrat, eder AKA hauptgeschäftsführer der IHK und bäumer AKA geschäftsführer der beratungsfirma bridget PAM in einer reihe vorne und haben erzählt...haben geredet für ungefähr 15 journalisten von verschiedenen berliner zeitungen um die probleme und die ziele der neuen verwaltungsreform an die öffentlichkeit zu bringen.... wenn schweizer also von der neuen verwaltungsreform berichtet, beginnt er mit einem unternehmer der etwas unternehmen will und so eine neue stadtrundfahrt innerhalb berlins organisieren will, bei der jeder da aussteigen und wieder einsteigen kann, wo er möchte. nach lust und laune, betonte er. da einige bezirke etwas gegen diese tolle idee und die neuen haltestellen, die sich ja klar von denen des BVG-Busses unterscheiden mussten, hatten, scheiterte sein unternehmen. das bezeichnete er als traurige realität der berliner wirtschaft. herr eder verkündete dass das statement "man sollte die verwaltung nicht unter die lupe nehmen, weil sie dann nur immer größer und größer würde" sie nicht abschrecken würde. auch herr bäumer teilte mit, dass es ein WITZ sei, dass in berlin, einer stadt mit 12 verschiedenen bezirken, alle verschieden geregelt seien, wo man an so vielen stellen, diese doch gar nicht auseinanderhalten konnte, wie zum beispiel auf dem kudamm, wo drei bezirke fließend ineinander liefen. im prinzip war das ende, der abschluss dieser einstündigen konferenz eigentlich, dass die angestrebte einstufige verwaltungsreform nicht umgesetzt werden konnte, nicht aufgrund eines erkenntnisproblems, sondern eines realisierungsproblems, da es von der politschen seite nicht gewollt wurde.

herr jacobus: "der schandfleck muss weg"

herr schweitzer: "nicht mehr lange, wenns so weiter geht"

irgendwie waren mir die fünf aber allesamt symphatisch.

die konferenz der lokalredaktion, die immer um 9.45 stattfindet (so trudeln alle mitarbeiter der lokalredaktion ab 9 uhr ein, um sich den lokalteil noch durchlesen zu können) , war auch sehr amüsant...es wurde der heutige lokale teil besprochen, kritisiert

(dabei wurden hitzige streitgespräche zwischen den journalisten hervorgerufen...

ich zitiere:

" lassen sie mich bitte ausreden."
" ja, dann reden sie auch etwas vernünfitges"

........

" mich brauchen sie nicht zu überzeugen, ICH kenne mich mit diesem thema aus."
"naja, anscheinend ja nicht"

und der morgige teil besprochen, artikel eingeteilt...

der dritte schulerpraktikant im bunde, named BELA K.^^ durfte mit einer journalistin durch parks ziehen und hundebesitzer bezüglich des hundekots ansprechen.. < ob sie den kot immer wegmachen würden, warum sie den kot nicht wegmachten, und ob sie von der aktionswoche gehört hätten, was sie zu den neuen regeln sagen würden.>

ein weiterer journalist wurde zur rütli-schule geschickt, wo ab heute ein neuer rektor sein unwesen treiben soll, um die schüler nach schulschluss auszufragen...herr augustin, der chef wollte stichfeste information, von ob der direktor eine ansprache in der aula gehalten hätte, bis welches auto er fuhr...^^. "ob er denn auch wie der ehemalige so cool mit einem motorrad kam, könne er fragen, gab ihm der chef mit auf den weg.

erwähnte artikel können morgen in der berliner zeitung teil:berlin lokal nachgelesen werden. ihr erfahrt gerade geheimste informationen. ist euch das klar??

es war echt total toll mein erster tag, ich war einfach nur begeistert, mein aufgeregtsein war völlig unbegründet, die ganze loalredaktion ist richtig, richtig nett, meine zwei mitpraktikanten auch...man fühlt sich gleich irgendwie ein bisschen heimisch, weil alle so vertraut miteinander umgehen.

dialog

ein durch den raum flitzender journalist gibt erstmal der ganzen mannschaft bekannt: " so ICH gehe jetzt ersteinmal richtig aufs KLO"

ein anderer reagiert: " jau, das mach mal"

wieder er: "na was denkst du, was ich gerade vorhatte"

der andere: "nimmst du mich mit?"

er: "nöööööhööööö.. mein klo" und flitzt davon.


jaja....SO ist das!

und eins ist mir schon nach dem ersten praktikumstag klar............


ICH WERDE JOURNALIST!!!!!!!!!

....
Quelle : Berliner Zeitung


Datum : 17.10.2006

Seite : 21

Autor : Stefan Strauss


Unternehmer wollen Bezirksämter abschaffen IHK: Bürokratie verhindert noch zu oft Investitionen

Wenn IHK-Präsident Eric Schweitzer erklären will, wie investorenfeindlich die Berliner Verwaltung arbeitet, erzählt er gern die Geschichte von dem Geschäftsmann, der mit seinem Busunternehmen Stadtrundfahrten durch Berlin organisieren wollte. Dabei sollten die Touristen an vielen Haltepunkten aussteigen, sich umschauen und im nächsten Bus weiterfahren. Der Senat hatte keine Bedenken und stimmte den eigens gestalteten Haltestellenschildern zu. Doch als der Unternehmer in den Bezirken, durch die seine Bustour führen sollte, um eine Genehmigung zum Aufstellen der Schilder bat, wurde er enttäuscht: Einige Bezirke genehmigten die Schilder, andere nicht. Die Geschäftsidee war gestorben. "Diese uneinheitliche Verwaltungspraxis ist in Berlin traurige Realität", sagt Schweitzer. Die IHK fordert deshalb eine umfassende Strukturreform. Bisher gibt es ein zweistufiges Modell. Neben der Hauptverwaltung im Senat können die Mitarbeiter in den zwölf Bezirken eigenständig entscheiden, ob sie Anträge genehmigen oder ablehnen und wie lange sie dafür brauchen.
"Es ist ein Witz, dass in einer Stadt wie Berlin in zwölf Bezirken unterschiedlich entschieden wird", sagt Hartmut Bäumer, Geschäftsführer der Beratungsfirma Brigdes PAM. Das Unternehmen hat im Auftrag der IHK ein Konzept erarbeitet, wie die Berliner Verwaltung vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Umwelt transparenter, geradliniger und einheitlicher organisiert werden müsste. Bäumer sagt, das bisherige Modell führe immer wieder zu einer Vielzahl von Problemen. Ressorts von Stadträten würden in jedem Bezirk nach politischem Kalkül und persönlichen Interessen zurechtgeschnitten, oft würden Investoren mit überzogenen Forderungen der Bezirksämter konfrontiert, Mitarbeiter fällten widersinnige Entscheidungen. "Investoren machen in Berlin in dieser Hinsicht sehr zwiespältige Erfahrungen", sagt Bäumer. Die IHK fordert, künftig soll es in den Bezirken nur noch untergeordnete Verwaltungseinheiten des Senats geben. Die jeweils zwölf Ämter für Bauen, Stadtplanung und Bauaufsicht würden zu je einem Zentralamt zusammengelegt. Die Zahl der Stadträte sollte von derzeit sechs auf vier reduziert werden, Stadtratsposten würden künftig nach bundesweiten Ausschreibungen besetzt.
In Hamburg gehört dieses Verfahren bereits zur Praxis: Alle Dezernate in den sieben Bezirken arbeiten einheitlich, es gibt keine politischen Ämter, lediglich die sieben Bezirksamtsleiter werden gewählt. "Verwaltungstechnische Zustände wie in Berlin haben wir abgeschafft", sagt Detlef Gottschalck, Verwaltungsexperte in der Hamburger Finanzbehörde. "Die Bezirke dürfen nicht zu viele Entscheidungsmöglichkeiten haben und Gelegenheit bekommen, gegen den Senat zu arbeiten." Das heißt, die Bezirke können eigenständig entscheiden, wenn es um Radwege oder um die Parkgestaltung geht. "Der Senat kann jedoch jede Entscheidung an sich ziehen, auch wenn es nur darum geht, ob ein Baum gefällt werden soll", sagt Gottschalck.
In Berlin haben die Forderungen der IHK nach einem einstufigen Verwaltungsmodell keine Chance, umgesetzt zu werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte erst kürzlich in dieser Zeitung erklärt, eine Stadt wie Berlin könne nicht zentralistisch regiert werden. Das zweistufige Modell wird beibehalten.
Wohl auch deswegen, um Parteimitglieder weiterhin mit Stadtratsposten versorgen zu können, vermutet man in der IHK.
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"Von einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung ist Berlin weit entfernt. Das ist die traurige Realität. " IHK-Präsident Eric Schweitzer


zweiter tag, dienstag der 17.10.06

den dreiviertelstündigen hinweg verbrachte ich heute damit, mir den lokalteil der berliner zeitung durchzulesen und freute mich tierisch, dass ich über ein drittel der beiträge schon bescheid wusste...
fühlt man sich irgendwie voll toll! ich trudelte wieder so um 9.30 in der redaktion ein, setzte mich an meinen platz (jaja, habe für die zwei wochen einen eigenen schreibtischstuhl,inklusive schreibtisch und pc) und wartete bis die viertelstunde bis zur konferenz umging.. auf dieser gab es heute viel, viel weniger, eigentlich kaum etwas zu kritisieren und so ging es schnell auf die morgige ausgabe zu..
"was habt ihr heute zu bieten?" fragte der chef der lokalredaktion in die runde und
so wurden die aufgaben verteilt. ich durfte mir aussuchen, ob ich es denn vorzöge noch einmal zur IHK zu gehen, wo heute für abgegangene 10.klässler, die noch keine lehrstelle haben, obwohl sie ihre arbeit eigentlich schon hätten beginnen müssen, eine messe stattfindet. evtl diese schüler interviewen, messe angucken und so weiter hätte mein job sein können. die gegenvariante war zur eröffnung der 17. berliner märchentage zu gehen und sich dort von Pierre Sanoussi-Bliss, dem komissar aus "der alte" ein selbstgeschriebenes märchen vorlesen lassen und etwas über die märchentage zu erfahren. im nachhinein bin ich seeeehr froh, dass ich die eröffnung der märchentage gewählt habe...^^
so bin ich dann vom alexanderplatz mit journalistin jana ungefähr 10minuten gelaufen, bis zur alten backfabrik, in der das dunkelrestaurant nocti-vagus steht.
dort waren fotografen schon voll am gange und haben im obergeschoss des restaurants, wo sich auch die bar befindet eifrig fotos von pierre und ein paar anderen geschossen. es sah ziemlich schön aus, außerdem habe ich einen café gratis bekommen und karten für freien eintritt für eine wahrscheinlich nicht sehr besondere show der mrächentage - aber na und???
nachdem auch unserer fotograf eingetrudelt war^^und fotos von pierre geschossen hatte, ging es zu meiner überraschung nach unten in die dunkelkammer.
es war stockdunkel. ich konnte nichts sehen. rein gar nichts. nach dem ersten verblüffen und zurechtfinden, wir saßen schließlich alle auf unseren stühlen, bekamen wir eine karaffe mit wasser serviert, wir saßen zu siebt an einem tisch.
kurz darauf bekam auch jeder ein teller, auf dem sich essen befindet sollte. beim abtasten des tellers, fand ich heraus, dass sich darauf drei baguettbrote mit salami, lachs und käse, ein halbes ei, eine tomate und ein salatblatt befanden. bis schauspieler pierre mit seiner geschichte begann, unterhielt man sich, aß und trank. gegenüber von mir saß eine frau, die mit der dunkelheit wohl einige probleme zu haben schien, denn sie meckerte unaufhörlich darüber, da sie wohl unter anderem die knöpfe ihres diktiergerätes nicht finden und so nicht aufnehmen konnte. so nahm sie einer der blinden kellner kurz mit hinaus und so war zumindest dieses problem gelöst.
die geschichte von pierre, bzw. das märchen, war ziemlich schräg, aber sehr gut. und seine stimme. eine stimme, in der man sich verlieren kann. schon als er mir im eingansbereich "hi" sagte, gefiel sie mir, aber im dunkeln, seine stimme durch einen ganzen raum schallen zu hören. WOW!!! anschließend wurden die märchentage vorgestellt, das programm und so und nach ungefähr einer stunde war das ganze spektakel vorbei. ich lief mit jana zurück und sitze nun wieder hier. es war sehr interessant und vor allem lecker. ich liebe lachs (seit 2 wochen aber erst^^habe ihn neu entdeckt)
ich habe gelesen, in der berliner zeitung natürlich, dass heute abend, vorm fernsehturm die eröffnung der "berliner fernsehturm und museen in neuem licht" stattfindet soll und zwar mit einem licht-musik-laser-feuerwerksszenario!
na ratet mal, wo ich heutabend bin. *lach*

Quelle : Berliner Zeitung


Datum : 17.10.2006

Seite : 17

Autor : DDP


Fernsehturm und Museen in neuem Licht


Berliner Wahrzeichen, Straßen und Plätze werden ab heute bis zum 29. Oktober in neuem Licht erstrahlen. Zum Start des Festivals of Lights gibt es heute um 20 Uhr rund um den Fernsehturm am Alexanderplatz ein Licht-, Musik-, Laser- und Feuerwerkszenario. Nach dieser Inszenierung startet der Lichterlauf zur Illuminierung Berlins. Während des Festivals wird unter anderem das Brandenburger Tor angestrahlt. Insgesamt sollen mehr als 30 Gebäude und Orte erstrahlen.


3.tag praktikum

oh mann...ich sitze hier im büro von journalistin iris brennberger und warte, bis ihr artikel fertig ist, damit sie zeit hat, meinen anzuschauen. genau! meinen. heutemorgen auf der 9.45 konferenz, der mensch, der heute kritik ausüben musste hat mir übrigens voll gut gefallen. ich weiß zwar nicht, wann er heute abend aufgestanden ist, dass er den lokalteil so genauestens studiert hatte, aber er hatte tolle einwände und lobe und sowas. naja. eigentlich war dann geplant, dass ich mit zu einer pressekonferenz zu koalitionsverhandlungen gehe, die anderen beiden zu einer konferenz von helge schneider. nicht, dass ich da nicht auch gerne hingewollt hätte, aber da ich gestern schon sowas tolles hatte, entschied ich mich freiwillig für die koalitionsverhandlungen, denn ein paar berühmte persönlichkeiten...naja...ist ja auch nicht schlecht=) auf jeden fall sollten beide konferenzen erst um 1 sein und so saßen wir an unseren computern und warteten, als eine journalistin in den raum kam und fragte , ob wir uns denn in berlin gut auskennen würden. "eigentlich schon" sagte ich. schnell bekam ich den auftrag in berlin herumzufahren, spätkaufbesitzer anzusprechen bezüglich des senatsbeschlusses am dienstag, dass das gesetzt ladenschluss nicht mehr gelten sollte. ein bisschen überfordert fühlte ich mich schon und als sie dann herausfand, dass ich nur schülerpraktikantin war, zweifelte sie kurz, jedoch wandt jana, der ich vom schülerzeitungschreiben erzählt hatte, sofort ein, dass ich gerne schrieben und sicher schreiben konnte und so war das mein heutiger job. ich zog also los, fuhr zur friedrichstraße, zum ostbahnhof und ging dort in lidls,edekas und rewes. mit den statements der kassierer, fleischer etc. fuhr ich zurück. doch ICH hatte etwas falsch verstanden. murr. nicht die großen spätkaufketten waren gemeint, SONDERN die kleinen spätkaufkiosks. so waren diese 2 stunden umsonst gewesen. naja. ich zog also noch einmal los und suchte kleine spätkaufkiosks, wurde auch relativ schnell fündig, jedoch verstanden mich die ersten beiden inhaber nicht, japaner und russen, die die deutsche sprache kaum zu beherrschen schienen, oder gleich abschalteten, als sie mitbekamen, ICH WAR VON DER BERLINER ZEITUNG. nunja. beim dritten hatte ich glück. er war sehr überrascht und aufgebracht, hatte davon noch nichts gehört und gab gute auskünfte. als ich die statements von diesem besitzer chef augustin erzählte, schickte er mich gleich nocheinmal mit einem fotografen los, um den besitzer am besten mit bösem gesichtsausdruck und verschränkten armen zu fotografieren. der fotograf war sehr nett und auch der besitzer schien ganz gegen meine bedenken eher geschmeichelt sein und lächelte die ganze zeit in die kamera. nunja. wieder in der redaktion sollte ich die stichpunkte zu einem text zusammenfassen. das habe ich nun getan und warte, bis frau brennberger mit ihrem text zum gleichen thema fertig ist und meinen mit mir durchgehen kann. ich hab angst. grrrrrrrrrrr.naja. mal sehen. i need glück!


naja...ist dann alles ganz gut gegangen.. wir haben meinen text etwas verkürzt, da sie in ihrem artikel, an den meiner rangehangen wurde, schon einiges, dass ich nochmal erklärt, gesagt hatte und heute stand auf seite 22 ein relativ großer artikel der folgend lautete:

"Kaufhauschefs können Weihnachten kaum erwarten
Senat soll noch in diesem Jahr neue Öffnungszeiten durchsetzen / Kleine Läden fürchten um ihre Existenz
Iris Brennberger und Elisa Herbst

Den Großen im Einzelhandel kann es gar nicht schnell genug gehen. Die Chefs der Kaufhäuser und Shoppingcenter möchten ihre Häuser schon in der kommenden Adventszeit länger öffnen - und nicht erst 2007, wie momentan geplant. Peter Dussmann, Eigentümer des Kulturkaufhauses in Mitte, sagte gestern, es sei "reine Zeitverschwendung", mit der Freigabe der Öffnungszeiten noch zu warten. Ähnlich urteilte Ralph Teuber, Geschäftsführer des Eastgate in Marzahn: "Je schneller wir längere Öffnungszeiten anbieten können, umso besser." Im Weihnachtsgeschäft stehe Berlin im Wettbewerb mit anderen Städten. Längere Öffnungszeiten seien ein Marketingvorteil, den man noch 2006 nutzen solle. Teuber: "Alles andere wäre fahrlässig."

Der Senat hatte am Dienstag beschlossen, die Ladenöffnungszeiten freizugeben. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Einzelhändler von Montag bis Sonnabend selbst bestimmen, wie lange sie ihre Geschäfte öffnen. Theoretisch könnten sie rund um die Uhr aufmachen. Sonntags müssen die Läden geschlossen bleiben. Zu besonderen Anlässen sind aber Ausnahmen möglich, auch an den Adventssonntagen dürfen die Geschäfte öffnen.

Der Senatsbeschluss sei eine "tolle Nachricht", sagte Detlef Steffens von der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz gestern. Auch vom Einzelhandelsverband und anderen Kaufhauschefs wurde die Entscheidung begrüßt. Kritisiert wurde nur der Zeitplan. Denn die Gesetzesänderung wird voraussichtlich erst 2007 in Kraft treten. Zunächst muss der Rat der Bürgermeister eine Stellungnahme abgeben, danach entscheidet das Abgeordnetenhaus.

"Es wäre ein Wunder, wenn die Gesetzesänderung vor Weihnachten noch klappt", sagte Thomas Sänger, Center-Manager der Potsdamer-Platz-Arcaden, gestern. "Aber ich hoffe auf ein Wunder." In der Vorweihnachtszeit könne man den Kunden die Umstellungen leicht vermitteln - ohne extra Werbung. Außerdem gilt ab 2007 eine höhere Mehrwertsteuer. Jörg Howe von Karstadt-Quelle rechnet deshalb mit "Vorzieh-Effekten": Kunden würden im Dezember mehr als sonst einkaufen. Längere Öffnungszeiten seien für sie ein guter Service. Alle Kaufhausmanager würden außerdem gerne schon 2006 an den Adventssonntagen öffnen.

Nils Busch-Petersen, Chef des Einzelhandelsverbands Berlin-Brandenburg, appellierte daher an die Bürgermeister und Abgeordneten, "das Thema Ladenschluss aus parteipolitischen Debatten auszuklammern". Dann könnte das Gesetz schnell in Kraft treten.

Mit der Freigabe des Ladenschlusses bekommen Tankstellen-Betreiber und Spätkauf-Läden künftig Konkurrenz. "Wir machen uns keine großen Sorgen", sagte Marco Föhr vom Tankstellenverband. Aber einzelne Pächter könnten Probleme bekommen. Insgesamt gehe er jedoch davon aus, dass sich die Umsatz-Verluste der Tankstellen-Shops in Grenzen halten werden - "kein Supermarkt wird Tag und Nacht öffnen". Wichtig sei nur, dass der Sonntag nicht völlig freigegeben werde. "Der ist für uns sehr wichtig."

Als Verlierer der Reform fühlt sich Tuncer Nebt, der in Mitte einen Spätkauf-Laden betreibt. "Vielleicht werde ich mein Geschäft schließen müssen", sagte der 33-Jährige. Sein Laden ist an fünf Tagen in der Woche bis 24 Uhr geöffnet. Getränke und Nahrungsmittel sind bei ihm teurer als im Supermarkt. Davon werde er wohl künftig weniger verkaufen, sagt Nebt. Nur bei Tabak und Zeitungen kann er konkurrieren. Zu dem geplanten neuen Gesetz sagt er: "Große Geschäfte werden größer, kleine gehen kaputt."

Ähnlich urteilt die Gewerkschaft Verdi. Günther Waschkuhn, Fachbereichsleiter Handel, kritisierte gestern den Senatsbeschluss vom Dienstag als "handstreichartigen Vorstoß". Es nannte es unerträglich, das Gesetz im "Eiltempo durchpeitschen zu wollen um noch das Weihnachtsgeschäft zu erfassen". Für die Angestellten im Einzelhandel sei das geplante Gesetz familienfeindlich. Kleine Händler blieben im Konkurrenzkampf auf der Strecke."


ich hoffe, an das foto des so stolzen dummgrinsendem ladenbesitzer komm ich auch noch ran..^^
lach..


19.oktober, 4.tag
jaja....heutemorgen lief alles ab wie immer. um 9.45 war dann die konferenz, auf der, ausnahmweise mal keine blattkritik durchgeführt wurde, da um 10 uhr auf phoenix die liveübetragung des beschlusses, ob der bund einen teil von berlins schulden übernimmt, übertragen wurde. also wurde in rekordverdächtigen 7 minuten auserkoren, wer heute was macht, wohin geht und so weiter. um 10 saßen wir alle vor den verschiedenen fernsehern, wobei der im raum links von uns etwa 2 sekunden voraus war, warum auch immer, und man sich total anstrengen musste, um sich nur auf den, an dem wir guckten und lauschten, zu konzentriern.grrr. naja, also bund übernimmt nix. bääh.
etwa eine viertelstunde später fragte mich serena, ob ich lust hätte zur pressekonferenz der eröffnung des palazzo italia unter den linden mitzukommen. hatte ich! und so zogen wir los, aber nicht bevor sich serena bei einem türkischen laden noch ihr frühstück kaufte, das aus einem halbem ziegenkäse und 100gramm eingelegter tomaten bestand, die sie auf dem weg mit den fingern verspeiste. hach!! ich mag sowas.
dort angekommen glich der palazzo einer baustelle..und es sollte die eröffnung sein. komische vorstellung find ich^^ naja, typisch italiener. der ferrari, der eigentlich im hauptschaufenster stehen sollte, in dem aber noch gemalert wurde, parkte so einfach auf dem bürgersteig..lach. da wir etwas zu früh waren, schauten serena und ich uns nochmal genau an, was es sonst noch für autofirmen unter den linden gab. ganz schön viele.
serena hat übrigens bis vor kurzem zwei jahre bei einer boulevardzeitung in dresden gearbeitet, die ihr angeboten hat, ein sechswöchiges praktikum bei einer großen zeitung zu machen. die berliner nahm sie und so ging sie für die 6 wochen nach berlin. "das war total toll, irgendwie mochten mich alle (warum wohl?:D) und ich mochte alle..und nach den sechs wochen habe ich herrn augustin einfach gefragt, ob sie denn evtl weiter arbeit für mich hätten.. und es gab welche. und seitdem bin ich als freier journalist da. und es ist super. ich komme halt jeden tag und meist krieg ich auch jeden tag was. naja."
sie meinte aber auch, jetzt im herbst seien viele journalisten vereist, und sie sei zwar gut, aber noch eher anfängerin und wenn die ganzen profis im journalistengeschäft wiederkommen würden, würde sie nicht so oft über 100zeilen artikel bekommen.
wusstet ihr, dass man unter hundert zeilen als freier journalist ca. 80 cent pro zeile bekommt und über hundert zeilen 1,10€?? ich nicht!!! naja. also wir sind dann in den palazzo italia gegangen, in den 2. stock gefahren und haben uns angemeldet. da serena die einladung nicht ausgefüllt zurückgesandt hatte, waren wir nicht auf der liste akkredegiert und so ließen sie uns erst hinein, also serena empört sagte, sie würde morgen einen großen artikel darüber schreiben, und schließlich war die berliner zeitung eingeladen worden, sie habe nur nicht zugesagt.
die konferenz war ganz gut, außer dass die fünf sprecher allesamt italiener waren und auch italienisch sprachen, aber die wenigen deutschen journalisten hatten alle einen kopfhörer, der den ganzen text auf deutsch sagte, den eine frau, hinten bei der technik live übersetzte. es war relativ schwierig zuzuhören, da die 5 konferenzler relativ laut sprachen, aber ich bekam das meiste mit.
im Erdgeschoss und ersten obergeschoss des riesigen gebäudes wird das unternehmen "Italian Systems for Business" künftig in einer art schaufenster unter dem namen palazzo italia (etwas übertrieben, denn es ist ein großes, schönes haus, hat aber rein gar nichts palastartiges an sich) wirtschaftliche und kulturelle leistungen italiens präsentieren.
die geschichte, die idee, die mitarbeiter, alles wurde in dieser einen stunde genauestens erwähnt und wiederholt.
nach der konferenz durften journalisten fragen stellen. etliche italienische reporter und journalisten nutzten dies, jedoch kaum deutsche. serena war die einzige, die ihre 3 fragen stellte, auf englisch, woher sollte sie wissen, dass zwei der fünf besser deutsch als englisch sprachen. naja. als sie alles einigermaßen erfahren hatte (sämtliche fragten nach der miete des gebäudes, die aber stätig und ständig nur mit "seeeehr seeehr teuer" beantwortet wurde. ich schätze, man hätte beim erfahren des preises einen leichten schock bekommen^^) und die anderen auch, wurde die konferenz beendet. es war statt 12.30 schon kurz nach 1 und das italienische büffet, das eigentlich um 12.30 stattfinden sollte, war für uns gestrichen, denn wir mussten eigentlich schnell in die redaktion, denn bis um 3 sollte der artikel im prinzip fertig sein. ja, im eingansbereich wurden wir dann von einem ach-so-klugen deutschem freien journalisten angesprochen, der serena kritisierte, da baustelle nicht building site, sondern construction site hieß und sie als journalistin der berliner zeitung sich bloß nichts einbilden solle, mit ihren falschen englischkenntnissen. wir wären hier in deutschland, da könne sie ihre fragen wohl auch auf deutsch stellen und müsse gar nicht versuchen, zu prahlen.
als serena ihm anschließend an den kopf geworfen hatte, dass sie in america studiert und dort für amerikanische zeitungen geschrieben hatte, meinte dieser typ doch, dass es ihn dann mal interessieren würde, WO sie studiert hätte, da er ebenfalls sein studium in amiland absolviert hatte.
sie in north carolina, er in harbour. JA, das wäre der unterschied dieser beiden universitäten, sagte er noch eine spur ZU arrogant, bevor serena ihn stehen ließ, da Marco Goidanich von Italian System for Business, ein Betreiber des Palazzos, der der auch die konferenz geführt hatte, sich bereit erklärte uns noch durch das haus zu führen, da wir ja von einer wichtigen berliner zeitung kamen und nur noch wenig zeit hatten. naja, was es alles zu sehen gab, erzähle ich jetzt mal nicht, denn das könnt ihr auch in folgendem artikel lesen.


Quelle : Berliner Zeitung


Datum : 20.10.2006

Seite : 21

Autor : Serena Klein


Italienische Lässigkeit im Palazzo Italia Ferrari und da Vinci im Handelshaus Unter den Linden

MITTE. Wer einen von Michael Schumachers Rennwagen sehen will, muss nicht bis nach Italien oder an die Rennstrecken fahren. Ein Formel-1-Wagen steht jetzt auch im Römischen Hof Unter den Linden 10. Dort eröffnete gestern der weltweit erste Palazzo Italia - ein Schaufenster der italienischen Wirtschaft und Kultur. Weltweit bekannte italienische Unternehmen präsentieren dort auf drei Etagen ihre Produkte, damit "Made in Italy" international noch bekannter wird. 50 Millionen Euro hat das deutsche Unternehmen Vivico in den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes investiert. 1,6 Millionen Euro haben sich die vier italienischen Gesellschafter, darunter die Mailänder Messe, die Einrichtung der von ihnen gemieteten 5 000 Quadratmeter kosten lassen.
Zu den ersten Mietern des Palazzo zählt die legendäre italienische Automarke Ferrari, deren Showroom im Erdgeschoss allerdings erst am 10. November öffnet. Die teuren Sportwagen sind eher ein Lockmittel, um Neugierige in das Haus zu lotsen, als dass die Firma ihre Produkte noch anpreisen müsste. "Für 2007 sind schon jetzt alle Autos verkauft - an Berliner Geschäftsleute, Rechtsanwälte und Freiberufler", sagt Rüdiger Ortmann von Scuderia Berlin. "Wer einen Ferrari haben will, kann sich auf die Warteliste für 2008 setzen lassen."
Für Sportfans vielleicht nicht ganz so interessant, aber mindestens ebenso ein Höhepunkt italienischer Kreativität ist die Leonardo-da-Vinci-Ausstellung. Einen Monat lang zeigt das Mailänder Museum für Wissenschaft und Technik aus seiner Sammlung elf Modelle, die es nach da Vincis Zeichnungen bauen ließ. Darunter sind Flugmodelle und Druckerpressen. Im Erdgeschoss gibt es auch das Spezialitätenrestaurant Ottaviani, wo man neapolitanisches Ragout und Zigarren aus der Toskana genießen kann. In der zweiten Etage zeigen der italienische Leuchtenhersteller Artemide und die Werkzeugmaschinen-Firma Ucimu ihre Produkte. In der dritten Etage sind Büros.
Zwar sah gestern noch vieles nach Baustelle aus, heute soll der Palazzo Italia aber für das Publikum öffnen. Über die Öffnungszeiten war man sich italienisch lässig allerdings noch nicht einig. "Wir öffnen dann, wenn alle deutschen Läden öffnen. Vielleicht so neun oder zehn Uhr?", sagte Marco Goidanich von Italian System for Business, einem der Betreiber des Palazzos.
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Foto : Schumachers Ferrari ist immer ein Hingucker: Seit gestern steht der Wagen zusammen mit anderen italienischen

joa...so ist das also..ich glaub, ich werde sonntag oder so, jan da mal mithin schleppen, bzw. er mich, denn ich tu das ihm zuliebe^^